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Bericht 2003

Mitrudern, mithelfen, mitfeiern: EUREGA 2004

Am ersten Mai ist es wieder soweit: Startschuss für die Europäische Rheinregatta an der Loreley und in Neuwied. Hier einige Impressionen aus dem letzten Jahr:

Christina Koal vom Wassersportverein Honnef:

.”Überaus beeindruckend waren die skurrilen Bugaufbauten, die die EUREGA-erfahrenen Boote als Wellenbrecher aufgebaut hatten. In mühevoller Kleinarbeit und jahrelang erprobt waren Aufbauten zu sehen, die eher Kampfschiffen ähnelten. Als die Boote schon im Andernacher Loch damit durch die Wellen bretterten, wusste man wofür das gut war.

Die Ruderer trotzten stundenlang den beängstigenden Wellen, bei zum Teil stark böigem Gegenwind und hatten auch noch die Schwierigkeiten zu meistern, den regen Groß-Schifffahrtsverkehr, Querströmungen und zahlreiche Untiefen zu beachten.

. Wie ein Fels in der Brandung hielt Ralf Lehr, der Bugmann, stets seinen Rücken hin und die Wellen schlugen oft über ihm zusammen. Nach einem Wechsel der Steuerfrau hinter der Remagener Brücke, motivierte Christina Koal ihre Mannschaft so, dass die schon begonnene Überholspur noch einmal kräftig angeheizt wurde. Mindestens noch 10 Boote konnten bis Bonn überholt werden und trotzdem alle schon die Sitzbeschwerden quälten, kämpfte die Crew bis ins Ziel. Es hat sich gelohnt.

. Trotz der widrigen Wetterumstände und des 45 beziehungsweise 100 Kilometer langen außergewöhnlichen Regattaerlebnises auf unserem widerspenstigen Fluss ist die einheitliche Meinung: Wer noch nie bei der EUREGA mitgerudert ist, hat etwas verpasst.”

Mühlheimer Wassersportverein:

“Die EUREGA 2003 fand bei leicht bewölktem, aber ansonsten blauem Himmel statt. Allerdings war es während der ganzen Regatta sehr windig, sodass das Rudern sehr anstrengend war, obwohl es stromabwärts ging. Umso mehr ist die Leistung der Teilnehmer zu bewundern, die an diesem Tag die 100 Kilometer-Langstrecke ruderten.

Eines der Boote fiel durch eine ominöse Holzkiste auf, die kaum ins Boot passte. Während wir noch rätselten, ob es sich um eine Werkzeugkiste oder den Stall eines “Glückskaninchens” handelte, wurde durch das unmittelbar nach dem Startsignal unüberhörbare “uffta, uffta, uffta” aus dieser Kiste klar, dass es sich hier offenbar um eine neuartige Taktangabe für den Schlagmann handelte.

. Der oft böige Wind machte allen Teams zu schaffen, die Wellen waren nicht gerade klein. Das hervorragende Durchhaltevermögen trotz des widrigen Wetters wurde schließlich im Ziel belohnt.”

Karlsruher Ruderverein Wiking:

“Die diesjährige Europäische Rhein-Regatta stand unter dem Motto “Don’t stop”. Gemäß dem Regatta-Motto nur geringfügig aufhalten, aber keinesfalls stoppen, ließen sich die RuderInnen des KRV dann von den sehr erschwerten Bedingungen durch den starken, teils böigen Wind, der uns auf rund 90 Prozent der Strecke direkt oder schräg von vorn entgegenblies und den Besatzungen nur selten Zeit zur Erholung ließ. Nach hartem Kampf konnten die TeilnehmerInnen vom Oberrhein eine stolze Bilanz vorweisen.”

Wer nun Lust hat, mitzurudern, das EUREGA-Team bei einem der vielen Helfer-Jobs zu unterstützen und/oder auf dem Bootshaus zu feiern, findet weitere Infos und die Ansprechpartner auf: www.eurega.org