Kategorie: Pressemitteilung

Pressemitteilung vom 23.04.2018

Am 5. Mai 2018 findet die diesjährige EuropäischeRheinRegatta „EUREGA“ des Bonner Ruder-Vereins 1882 e.V. statt. In diesem Jahr startet das Rennen mit Zieleinlauf unmittelbar unterhalb des WCCB zum 27. mal.

Bei diesem einzigartigen Rudermarathon dürfen Viererboote mit Steuerleuten aus ganz Europa teilnehmen, angemeldet sind jedoch insbesondere Ruderer und Ruderinnen aus Vereinen im Rheinland.

Auch 2018 starten wieder über 350 Teilnehmende auf zwei Strecken. Sie können zwischen einer 100km langen Strecke ab der Loreley und einer 45km langen Strecke ab Neuwied bis Bonn wählen.

Die Plätze für die traditionsreiche Regatta sind sehr begehrt und meist wenige Stunden nach Veröffentlichung der Anmeldung vergeben. Während sich für die 100km-Strecke meist erfahrene Mannschaften in verschiedenen Altersklassen anmelden, starten von Neuwied auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler, um sich auf dem Rhein miteinander zu messen.

Die ersten Ruderboote werden gegen 14 Uhr am Ziel beim Bootshaus des Bonner Ruder-Vereins 1882 e.V., Wilhelm-Spiritus-Ufer 2, erwartet. Vor Ort lädt das Organisations-Team der EUREGA zum Anfeuern bei Kaffee und Kuchen oder Grillwürstchen und Bier herzlich ein! Die Siegerehrung der besten Mannschaften findet um 18h statt.

Weitere Informationen zu Ablauf, Teilnehmerinnen und Teilnehmern und Sponsoren der Regatta finden Sie auf der Seite www.eurega.org

Pressemitteilung vom 13.4.2017

Am 6. Mai 2017 startet die 26. EuropäischeRheinRegatta „EUREGA“ des Bonner Ruder-Vereins 1882 e.V.

Teilnehmen dürfen bei diesem einzigartigen Rudermarathon Viererboote mit Steuerleuten aus ganz Europa, angemeldet sind jedoch insbesondere Ruderer und Ruderinnen aus Vereinen im Rheinland.

Auch in diesem Jahr starten wieder über 350 Teilnehmer auf zwei Strecken. Sie können zwischen einer 100km langen Strecke ab der Loreley und einer 45km langen Strecke ab Neuwied bis Bonn wählen.

Ein strahlendes Ereignis: Die 25. Europäische Rhein Regatta (EUREGA)

Die Jubiläums-Regatta des Bonner Ruder-Vereins von 1882 fand unter idealen Bedingungen statt.

Bei strahlendem Sonnenschein und Rückenwind gingen am letzten Samstag 335 Ruderinnen und Ruderer in 67 Vierer-Booten mit Steuermann resp. –frau an den Start. Sie wetteiferten in 16 Boots- und Altersklassen um die begehrten Trophäen. 15 Mannschaften nahmen die lange Strecke auf sich – 100 Kilometer von der Loreley bis nach Bonn; 52 Mannschaften konkurrierten auf der 45- Kilometer-Distanz ab Neuwied.

Viele Bonnerinnen und Bonner verfolgten am Wilhelm-Spiritus-Ufer ab 14 Uhr den Zieleinlauf, der sich über zweieinhalb Stunden erstreckte. In der Zwischenzeit hatten die Besucher Gelegenheit, vor dem Bootshaus des Veranstalters etwas zu essen und zu trinken und den Erläuterungen des EUREGA-Moderators, Stephan König, zuzuhören.

Es gab Informationen erster Hand, denn König selber hatte 1992 die EUREGA mit ins Leben gerufen. Damals war der Bonner Ruder-Verein 110 Jahre alt und die EU war gegründet worden. Was also lag näher, als das eine mit dem anderen zu verbinden? Die erste Europäische Rhein Regatta ging von Bacharach nach Bonn, über 110 Kilometern, dem Vereinsalter entsprechend. Nach vier, fünf Jahren wurde die Strecke auf 100 Kilometer – mit Start an der Loreley – festgelegt. Die 45-Kilometer-Distanz, ursprünglich für die Schülerruderer gedacht, erfreute sich von Anfang an großer Beliebtheit.

Der europäische Gedanke, der sich im Namen der Regatta widerspiegelt, gefiel auch Helmut Kohl, der damals noch in der Nachbarschaft des BRV-Bootshauses regierte. Der Bundeskanzler übernahm die Schirmherrschaft über die 1. EUREGA und stiftete den Siegerpokal: einen Silberteller, aufwendig graviert. Zum 25. Jubiläum hat der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok-Alexander Sridharan, die Schirmherrschaft übernommen.

Die Organisatoren der EUREGA bemühen sich immer, Europa auch im Teilnehmerfeld sichtbar werden zu lassen. Mannschaften aus Ungarn, Frankreich, Holland waren da, auch aus Bonns Partnerstadt Oxford, und immer wieder kommen die Luxemburger. Dass die Regatta seit 1994 am selben Tag wie „Rhein in Flammen“ stattfindet, steigert ihre Attraktivität für alle Beteiligten.

„Aber mit den internationalen Teilnehmern ist das so eine Sache“, räumt EUREGA-Gründer Stephan König ein: „Die Anreise ist lang und teuer – und die Chancen auf einen Gewinn sind von vornherein minimal. Das trifft übrigens auf alle Auswärtigen zu, die mit einer internationalen Wasserstraße als Revier nicht vertraut sind. Natürlich gibt es vor jedem Start ausführliche Sicherheitsbelehrungen – aber der Respekt vor dem Fluss ist groß. Das ist aber andrerseits für so manchen auch ein Anreiz, das Abenteuer Rhein zu bestehen.“

Dass der Rhein unberechenbar ist, zeigt sich auch an diesem 7. Mai: Allerbeste Bedingungen hätten Rekordergebnisse zeitigen können. Aber das Wetter hatte eben auch Ausflugsschiffe in großer Zahl auf Wasser gelockt, und für Ruderboote sind Bugwellen in dichter Folge nicht ideal… wie so manche auf dem Rhein ungeübte Mannschaft klagte.

Und so schlug sich der „Heimvorteil“ für die Kenner des Reviers auch in den Ergebnissen nieder: Das beste Resultat über 45 Kilometer erzielten die Männer der Uni Bonn. Sie schafften die Strecke in 2 Stunden, 11 Minuten und sieben Sekunden und blieben damit 2 Minuten über dem Regattarekord vom letzten Jahr.

Die beste Zeit über 100 Kilometer und damit auch der Gesamtsieg der EUREGA gelang den Männern der Mannschaft Stuttgart-Canstatter Ruderclub/ Mainzer Rudergesellschaft. Sie fuhren die Strecke in 5 Stunden und 3 Minuten (Rekord 2008: 4 Stunden 49 Minuten).
Der veranstaltende BRV konnte in den Klassen Männer Masters C (45 km) und Mixed Masters C (100 km) gewinnen.

Auch Bürgermeisterin Angelica Maria Kappel musste hart arbeiten: In Vertretung des Schirmherren, Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan, überreichte sie alle 16 Siegerpreise – schwer gewichtige, echte Rhein-Basaltsteine.

Pressemitteilung vom 4.5.2015

Die 24. EuropäischeRheinRegatta „EUREGA“ brachte Streckenrekord auf 45-Kilometer-Distanz

Die Bedingungen seien fast optimal, aber leider sei der Wasserstand des Rheins zu niedrig, die Strömung nicht stark genug– mit diesen Worten stimmte Regatta-Moderator Stephan König am 2. Mai das Publikum auf dem Bonner Wilhelm-Spiritus-Ufer darauf ein, dass bei der 2015er Europäischen Ruderregatta „EUREGA“ wahrscheinlich keine Rekordzeiten zu erwarten seien.

Pressemitteilung vom 8.5.2012

Außergewöhnliche Ruderregatta auf unserem widerspenstigen Fluss

Die 21. EuropäischeRheinRegatta EUREGA des Bonner Ruder-Vereins 1882 e.V. (BRV) fand am 5. Mai 2012 statt

“Ooch, das mach ich niemals wieder“, stöhnte ein Ruderer aus Treptow inbrünstig beim Aussteigen aus dem Boot am Ziel. Er absolvierte zum ersten Mal die 100-Kilometer-Strecke der Europäischen Rheinregatta „EUREGA“ von der Loreley nach Bonn. Was er da noch nicht weiß: Der Virus der EUREGA infiziert fast jeden, der einmal dabei war. Nachdem Müdigkeit und Anstrengung bald abgeklungen sind, bleibt vor allem der unvergessliche Eindruck eines anspruchsvollen, mit Stolz erfüllenden Rudererlebnisses auf dem widerspenstigen Rhein durch das von Burgen gesäumten UNESCO-Kulturerbe Mittelrheintal.

Pressemitteilung vom 4.5.2010

Die “Kult-Regatta” EUREGA

Zum 19. Mal fand am 1. Mai die EuropäischeRheinRegattaEUREGA des Bonner Ruder-Vereins 1882 e.V. (BRV) statt

“Nass war es”, kommentierte Christian Klandt vom BRVdie 100-Kilometer-Regatta Loreley – Bonn. “Wir haben viel Spritzwasser durch die Wellen der Berufsschifffahrt übernommen.” Klandt erruderte mit seiner Renngemeinschaft Hervé Loridan, Jochen Domscheit (beide BRV), Sebastian Frohn und Markus Neumann (beide Mainzer Ruderverein) in 5:22 Stunden den Gesamtsieg und den Sieg in ihrer Männerklasse.

Pressemitteilung vom 6.5.2007

Rhein-Ruder-Marathon 2007 – XVI. EUREGA

Unter dem Motto “RHEIN – alles andere ist nur Wasser” fand am Samstag der anspruchvollste und schönste Langstrecken-Rudermarathon Deutschlands, die Europäische Rheinregatta EUREGA, statt.

“Wir kommen wieder”, war die einhellige Meinung der beiden französischen Mannschaften der Aviron Union Nautique Lille nach ihrer Rheinpremiere, obwohl eines ihrer Boote nach über achteinhalb Stunden als vorletztes auf der 100-Kilometer-Distanz das Ziel beim Bonner Ruder-Verein 1882 e.V. (BRV) erreichte.

Pressemitteilung vom 8.5.2006

Rhein-Ruder-Marathon 2006 – XV. EUREGA

Mit einem neuen Streckenrekord endete am Samstag die 15. EuropäischeRheinRegatta EUREGA des Bonner Ruder-Verein 1882 (BRV) e.V. Die Siegermannschaft vom Karlsruher Ruderverein Wiking erreichte in vier Stunden und 57 Minuten auf der 100-Kilometer-Strecke ab der Loreley das Ziel am Bonner Rheinufer.

“Die Bedingungen waren mit Schiebewind und guter Strömung bei relativ hohem Wasserstand optimal”, kommentierte Matthias Auer. Auch die übrigen Mannschaftsmitglieder, Olaf Behrend, Imke Ludwig, Sybille Roller und Karl Schneider, waren sehr zufrieden mit ihrer Leistung. “Das Rudern hat sich hervorragend angefühlt heute, jeder Kilometer war schön”, sagte Behrend nach den 100 Ruderkilometern.

Pressemitteilung vom 7.5.2004

Rhein-Ruder-Marathon 2004 – XIII. EUREGA

Unter dem Motto “EUROPE gROWS!” fand am Samstag die diesjährige Europäische Rheinregatta EUREGA statt. Als schnellstes Boot über die 100-Kilometer-Distanz traf die Rudergemeinschaft Karlsruhe am Ziel in Bonn ein.

(Bonn, 07.05.04) 300 Ruderer in 60 Booten nahmen am Samstag die Herausforderung der Rhein-Regatta an – dem schon im 13. Jahr vom Bonner Ruder-Verein 1882 (BRV) veranstalteten Marathon. Als schnellstes von 20 Booten auf der 100-Kilometer-Strecke von der Loreley bis Bonn fuhr der Männer-Vierer der Rudergemeinschaft Karlsruhe nach 5:15 Stunden im Ziel ein. Damit konnten die EUREGA-Veteranen Mathias Auer, Olaf Behrend, Holger Depner, Christian Sauter und Karl Schneider ein beachtliches Ergebnis sieben Minuten über dem eigenen Rekord einfahren. “Mehr war nicht drin bei den heutigen Wind- und Wasserverhältnissen”, erklärte Behrend. “Allerdings war der Gegenwind nichts im Vergleich zum letzten Jahr.” Sein Team-Kollege Auer meinte: “Der Wasserstand ist für neue Rekorde zu niedrig, die Strömung ist zu gering.”

Pressemitteilung vom 4.5.2003

Rhein-Ruder-Marathon 2003 – XII. EUREGA

Unter dem Motto “Don’t stop!” fand am Samstag die diesjährige Europäische Rheinregatta EUREGA statt. Als schnellstes Boot über die 100-Kilometer-Distanz traf die Rudergemeinschaft Karlsruhe am Ziel in Bonn ein.

(Bonn, 04.05.03) 300 Ruderer in 60 Booten nahmen am Samstag die Herausforderung der Rhein-Regatta an – dem schon im zwölften Jahr vom Bonner Ruder-Verein 1882 (BRV) veranstalteten Marathon. Dabei mussten die Ruderer bei dieser außergewöhnlichen Regatta nicht nur gegen Uhr, Konkurrenz und heftigen Gegenwind kämpfen, sondern auch Wellen meistern, Schiffsverkehr berücksichtigen und den Tücken von Strömung und Untiefen trotzen. Alle gestarteten Boote erreichten unbeschadet das Ziel im Bonner Bundesviertel. Als schnellstes von 19 Booten auf der 100-Kilometer-Strecke von der Loreley bis Bonn fuhr der Männer-Vierer der Rudergemeinschaft Karlsruhe nach 5:38 Stunden im Ziel ein. Damit konnten die EUREGA-Veteranen Robert Wengeler, Olaf Behrend, Mathias Auer, Karl Schneider und Jakob Gabor weder den Streckenrekord von 4:58 Stunden noch ihre eigene Siegerzeit von 5:08 Stunden im Jahr 1999 überbieten, dennoch ein beachtliches Ergebnis bei den am Samstag herrschenden Wind- und Wasserverhältnissen. “Die Bedingungen, starker Gegenwind und niedriger Wasserstand, waren sehr hart und ungünstig”, kommentierte der Ungar Gabor am Ziel. Seit Bestehen der EUREGA liefern die erfolgreichen Ruderer, alle ehemalige Uni-Karlsruhe-Ruderer, den anderen Favoriten ein spannendes Rennen um die schnellste Zeit – bereits zum dritten Mals als erfolgreichstes Boot.